Megumi Hamaya
Organistin

Megumi Hamaya, die Orgelvirtuosin aus Japan, begeistert ihr Publikum mit technischer Brillanz und farbenreichen Spiel.

Neben ihrem umfangreichen klassischen Repertoire widmet sie sich intensiv der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Nicolaus A. Huber, Toshio Hosokawa, Jukka Tiensuu, Bernd Richard Deutsch, Eiko Tsukamoto und Elżbieta Sikora. In diesem Zusammenhang bringt sie zahlreiche Werke zur Uraufführung und ist eine gefragte Interpretin auf internationalen Festivals für zeitgenössische Musik.

Kürzlich veröffentlichte sie bei Kreuzberg Records ihre erste Porträt-CD *Vision* (2025) mit Werken von Johann Sebastian Bach, Nicolaus A. Huber, Toshio Hosokawa, Tōru Takemitsu und Akira Nishimura.

Bereits in ihrer frühen Kindheit begann sie mit dem Klavier- und Harmoniumspiel und entwickelte dabei ihre Liebe zur Musik Johann Sebastian Bachs. Ab ihrem 18. Lebensjahr studierte sie Orgel bei Kimiko Nakayama und schloss ihr Bachelorstudium in Kyoto (Japan) ab.

Seit 2009 studierte sie Orgel an der Hochschule für Musik Freiburg bei Helmut Deutsch und schloss ihr Studium mit dem Master ab. Im Jahr 2015 absolvierte sie ihr Konzertexamen bei Leo van Doeselaar an der Universität der Künste Berlin.

Sie gewann den 2. Preis sowie Flentrop-Preis beim renommierten internationalen Internationaler Schnitger-Orgelwettbewerb in Alkmaar/Niederlande.

Megumi Hamaya konzertierte in bedeutenden Kirchen Berlins, darunter dem Berliner Dom und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche. Darüber hinaus trat sie bei internationalen Orgelfestivals in Italien, der Schweiz, den Niederlanden, Polen, Irland, Portugal, Japan, China, Österreich, Frankreich auf. Zu den Spielstätten zählen unter anderem das Tokyo Metropolitan Theatre, die Xinghai Concert Hall und die Shenzhen Concert Hall, Philharmonie de Paris.

Von 2017 bis 2024 arbeitete sie als Kantorin an der Evangelische Kirchen in Berlin.

Neben zu ihrer profilierten solistischen Tätigkeit gibt sie regelmäßig Duo-Konzerte mit dem international renommierten Sheng-Spieler Wu Wei. Für dieses Duo erstellte sie zudem mehrere Arrangements klassischer Werke. Beide Künstler verbindet darüber hinaus eine große Leidenschaft für zeitgenössische Musik, mit der sie ihre ganz eigene Klangwelt erschaffen.

Zu aktuellen Projekten gehören:

Im Dezember 2026 wird sie als Solistin das Organ Concerto Nr.2 von polnischen Komponistin Elżbieta Sikora in der Philharmonie de Paris gemeinsam mit dem Dirigent Christian Vásquez und Orchestre Pasdeloup auftreten.

Im Jahr 2026 wird sie außerdem ihre zweite Solo-CD an der neuen Orgel der Pfarrkirche Allerheiligen einspielen, die 2024 erbaut wurde. Die Aufnahme entsteht anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der renommierten Orgelfirma Weimbs Orgelbau.

Im September 2027 wird sie gemeinsam mit dem Sheng-Spieler Wu Wei ein Doppelkonzert des finnischen Komponisten Jukka Tiensuu in der Hong Kong Philharmonie aufführen.